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E-Book-Reader werden farbig
Liebe Leser
Ebooks lassen sich am bequemsten mit einem eBook-Reader lesen. Deshalb möchte ich heute kurz einige Informationen zu den eBook-Readern schreiben.
Das taiwanische Unternehmen Prime View kaufte im vergangenen Jahr E-Ink, der Hersteller von Displays vieler E-Book-Reader.
T.H. Peng, neuer Vizechef des Unternehmens E-Ink spricht von farbigen E-Paper-Displays. Er erklärt, weshalb das iPad keine Konkurrenz für E-Book-Reader wird. In einem Interview mit dem US-Branchendienst Xconomy sagte T.H. Peng, dass E-Book-Reader in absehbarer Zeit farbige Bildschirme bekommen werden.
Im kommenden Winter sollen erste Produkte erhältlich sein
Ende dieses oder Anfang des kommenden Jahres sollen die ersten E-Book-Reader mit farbigen E-Ink-Bildschirmen auf den Markt kommen. Das chinesische Unternehmen Hanvon gehört zu den Kunden, die die farbigen E-Ink-Displays in E-Book-Reader einbauen wollen.
E-Paper oder LCD?
Laut Peng werden die farbigen E-Ink-Displays von der Qualität her mindestens so gut sein wie die heutigen schwarz-weissen und besser als eine Zeitung. Zumindest anfangs werden sie jedoch nicht ganz an die Brillanz eines Hochglanzmagazins oder gar eines Flüssigkristallbildschirms (LDC) heranreichen.
Dass sich E-Book-Reader oder Tablets mit LCD durchsetzen werden, glaubt Peng jedoch nicht. Diese LCDs könnten zwar Videos abspielen und alle Farben darstellen, jedoch zum Lesen seien sie nicht so geeignet, da sie mit ihrer Hintergrundbeleuchtung die Augen mehr anstrengten als ein E-Paper-Display, welches ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt. Peng sieht deshalb der Konkurrenz durch Apples iPad gelassen entgegen: „Das iPad wird ein gutes Produkt, aber wir glauben, dass es besser für Filme und Videos geeignet ist als zum Lesen digitaler Texte. Deshalb wird uns das iPad am Ende sogar nutzen.“
Wichtigster E-Paper-Hersteller
E-Ink ist der wichtigste Hersteller der E-Papier-Displays, die in E-Book-Readern eingesetzt werden. Das Unternehmen wurde im Juni 2009 für rund 450 Millionen US-Dollar vom taiwanischen Unternehmen Prime View gekauft, das unter anderem Amazons E-Book-Reader Kindle herstellt. Eine Reihe weiterer Unternehmen von der ostasiatischen Insel, neben Prime View, profitiert vom E-Book-Boom, da viele Displays der Lesegeräte dort produziert werden.
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Yvonne Göldi
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